Erkläre mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere. Lass es mich tun und ich verstehe. (Konfuzius)




Clickertraining

Die etwas andere Art etwas beizubringen

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Clickertraining

Ursprünglich wurde der Clicker (oder ein anderes Signal) genutzt, um Tieren durch Versuch und Irrtum neues Verhalten beizubringen: Nur ein Schritt in Richtung des gewünschten Verhaltens gab einen Click und eine Belohnung, falsches Verhalten wurde einfach ignoriert. So kann man ein Tier komplett ohne negative Einwirkung trainieren, ihm über den Clicker genau in dem Moment, in dem er das richtige Verhalten zeigt signalisieren ‚Hast du gut gemacht’ und ihm später die Belohnung zukommen lassen.

Heute nutzt man im Training viel zu häufig nur noch die zweite Eigenschaft des Clickers: Um damit genau im richtigen Moment zu signalisieren ‚genau das ist, was ich von dir will’. Natürlich macht das die Erziehung oft einiges einfacher. Aber aus dem Clickertraining lässt sich viel mehr herausholen!

 

Warum Clickern?
Warum nicht nur mit der Stimme loben? Clickern hält einem nicht davon ab auch mit der Stimme zu loben. Das Signal 'Click' markiert nur für den Hund genau im richtigen Moment, das er gerade das gewünschte Verhalten gezeigt hat. Das Clicker-Signal ist sehr schnell, immer gleich und für den Hund sehr gut heraus zu hören (zwischen den vielen Worten, die wir unserem Hund so den lieben langen Tag um die Ohren werfen) und daher präziser einzusetzten als Worte.
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Da auf jedes Click für den Hund auch immer eine Belohnung folgt, ist das Geräusch für den Hund wie ein Versprechen auf etwas erfreuliches - und wer hält das bei der stimmlichen Bestätigung seines Hundes sonst schon konsequent durch. Damit bewirkt man auch, dass der Hund in erster Linie auf einen Click hinarbeitet, mit der freudigen Erwartung, dafür ein Leckerchen abstauben zu können - und nicht direkt für eine Belohnung arbeitet.

 

Was für eine Auswirkung das hat, wird gerne an folgender Geschichte verdeutlicht: Stell dir vor, es hält dir jemand in einer fremden Stadt einen 50€ Schein vor die Nase und sagt dir, du sollst diesem Schein zum Bahnhof folgen. Wirst du den Weg zum Bahnhof noch einmal finden, wenn man dich am gleichen Punkt starten lässt oder hast du nur das Geld im Kopf gehabt? Schickt man dich hingegen los und sagt dir, du sollst zum Bahnhof laufen, denn dort sind 50€ für dich, wirst du dir den Weg selber erarbeiten und auch ein weiteres Mal wieder zum Bahnhof finden.

Und genau das macht Clickertraining aus: Den Kopf frei haben zum Denken, denn in erster Linie ist ein Click erstebenswert - der natürlich eine Belohnung verpricht.

Im Prinzip geht es beim Clicker nur um das Prinzip der positiven Bestärkung. Dabei kann man, wenn man sehr exakt arbeitet, seinen Hund auch mit jeglichem anderen Geräusch oder Wort als Clickerersatz trainieren - wichtig dabei ist stets nur: Erst gute Handlung vom Hund - dann Geräusch - dann Leckerli. Vom Handling her tun sich die meisten Leute - und Clickereinsteigerhunde - mit dem Clicker allerdings wesentlich leichter.

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Hier findet ihr nun ein paar mögliche Übungen:


Clickertraining für Hunde

Clickertraining für Katzen

Clickertraining für Pferde


Einen guten Einstieg und die Grundlagen fürs Clickertraining findet ihr übrigens auf der Seite von www.clicker.de. Viel Spaß! 



 

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