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Clickertraining für Hunde
Ein Sport für Denker

 


Anregungen für kreatives Training

Mittlerweile nutze ich den Clicker im Training nur noch für neue Übungen oder zum Verbessern bekannter Aufgaben, bis diese wieder einwandfrei sitzen. Sonst setzt man den Clicker viel zu leicht und zu oft im alltäglichen Training ein - und es wird dadurch leicht das Besondere am Clicker für sich und den Hund zu etwas alltäglichem.

 

Kreatives Clickertraining in Bildern: 

Hier zeigt Emily, wie die einzelnen Schritte aussehen könnten, wenn der Hund sich einegewünschte Übung selber erarbeiten soll:
Mit der Nase berühren, auf die unterste Stufe steigen, eine Pfote auf die obere Stufe, beide Pfoten oben drauf...

 

 

 

Und das Ziel der Übung: Mit den Pfoten auf dem Tritt winken!
Jackpot!!!





 

Emily hat sich diese Übung schön selbständig erarbeitet - und man sieht, wieviel Spaß sie dabei hat!
Danke für die schönen Bilder Heike!!!

 

 

 

Oder aber ich nutze zu Hause das Clickertraining für etwas Denksport für Morty. Im Folgenden ein paar Anregungen, was man mit dem Clicker anderes anstellen kann:

 

  Sofasitting

Ein beliebter Sport bei meinem Hund und mir an langen Winterabenden: Ich sitze dabei faul auf dem Sofa und überlege mir eine Übung - und mein Hund muss herausfinden, was ich möchte?

     Die Dingbox

Ein Karton auf den Boden gestellt - und abwarten, was man mit diesem Karton alles anstellen kann!

 

           

     Ok - also du willst was mit dem Karton von mir. Hmm, vielleicht hats mit der Pfote zu tun?
     Vielleicht reinsteigen? Jaaaaaa!

 

'Normale' Übungen, die man aber auch hervorragend mit dem Clicker trainieren kann und dabei vielleicht etwas schneller zum Erfolg kommt:

 

Gegenstände unterscheiden

Jeder Hund hat zuhause meist eine Vielzahl an Spielsachen. Warum soll er nicht vom einen oder anderen den Namen lernen? Oder aber sein Halsband, seine Leine, den Schlüssel oder ähnliches zu bringen?

   Aufräumen

Es ist klasse, wenn der Hund mit all seinem Spielzeug eine muntere Tobrunde eingelegt hat. Nur: Wer räumt das ganze wieder auf? Wie wäre es, wenn das der Hund einmal selber übernehmen würde?

 

Und nicht zu vergessen natürlich die verschiedenen Dogdance Tricks, die Morty mittlerweile auch ausschließlich über die Denkmethode lernt.  

 

Wichtige Tips: 

 

Anforderungen:

Beim Clickertraining über Ausprobieren langsam vorgehen - aber trotzdem stetig die Anforderungen erhöhen. Das bedeutet sobald man merkt, dass der Hund ein bestimmtes Verhalten zuverlässig zeigt, die Anforderung einen Schritt erhöhen. Klappt das nicht, war vielleicht der nächste verlangte Schritt zu groß und muss in zwei oder drei Teilschritte zerlegt werden.

 

Ein Erfolg am Ende:

Wichtig ist auch, dass man nicht zu lange trainiert. Lieber öfter eine kurze Sequenz, als einmal zu lange. Und am Besten aufhören, wenn man einen richtigen Erfolg erzielt hat - vielleicht den auch mit einem Jackpot belohnt - dann freuen sich beide, Hund und Herrchen, auf die nächste Trainingseinheit. Steckt man innerhalb einer Trainingseinheit einmal total fest, etwa weil man die Anforderungen zu hoch gesteckt hat, unbedingt noch einmal ein für den Hund erreichbares Ziel festlegen, und dann mit einem Erfolg aufhören - niemals mit einem Misserfolg beenden. Das kann zum einen den Start in der nächsten Trainingssequenz sehr erschweren und zum anderen verdirbt es den Spaß beim nächsten Mal wieder dort weiter zu machen.

 

Click und Leckerli:

Es gilt: für jedes Click gibt's auch ein Leckerli! Und ein solches Leckerli muss nicht ein halbes Wienerle sein, sondern soll gerade mal so groß sein, dass es den Geschmack anregt und ein Verlangen nach mehr weckt. Außerdem nicht vergessen die Übungsrationen auch von der täglichen Futtermenge abziehen!

 


 

Emily hat das Tragen ihres Einkaufskörbchens über
das Clickern gelernt.

 



 

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