Dogdance

Beschäftigung, Spaß...

und ganz nebenbei ein Sport

 

 

 
Eine Rolle

                                                                                         

Was ist Dogdance

Dogdance ist in Deutschland eine vergleichsweise neue Sportart, bei der man mit seinem Tanzpartner Hund verschiedene Figuren und Kunststücke auf eine individuell passende Musik als Choreographie zum Rhythmus des Liedes zeigt. Dabei ist vor allem eine sehr feine und präzise Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund gefordert. Zum einen um die vielen, doch oft recht ähnlichen Kunststücke voneinander zu unterschieden, zum anderen um diese auch exakt auf den Taktschlag genau auszuführen. Und trotzdem - oder gerade deswegen bringt Dogdance eine Menge Spaß!

  

 


Wie kann ich meinem Hund Dogdance beibringen?

Hier ein paar Worte zu der - aus meiner Sicht - schönsten und positivsten Methode: Ausprobieren & Click!

Ursprünglich nutzt man den Clicker dazu, einem Tier neue Verhaltensweisen über Versuch und Irrtum beizubringen - und damit vor allem durch Ausprobieren. Warum nicht so auch für die neuen Dogdance Tricks: Schnell kann man einem Clicker geübten Hund ohne ziehen, schieben oder Leckerli vor der Nase nur mit Hilfe des Clickers beibringen beispielsweise in einem Kreis um einen selber herum zu laufen. Durch das selbständige Denken des Hundes "Was bringt mir den nächsten Click - ein Schritt vor, einen zur Seite... ?" ist ein Kunststück viel schneller sauber gelernt und zudem der Hund wesentlich leichter angenehm ausgelastet, als mit der "Hinterm-Leckerli-Her-Methode".

 


Ein Home

Die Denkmethode
Zugegeben, wir haben auch mit der Leckerli-Lauf-Nach-Methode angefangen. Die Denkmethode mit Hilfe des Clickers habe ich erst auf einem Dogdance Seminar von Denise Nardelli kennen gelernt - und das hat Morty und mich sofort überzeugt. Freudig mit strahlenden Augen steht Morty nun vor mir, begierig darauf heraus zu finden, was den nächsten Click einbringt und dann nach und nach zusammen zu setzten, wie denn nun das neue Kunststück aussieht. Seit wir mit dieser Methode arbeiten ist Dogdance absolut zu Mortys Lieblingshobby geworden. Und unsere neu gelernten Tricks klappen viel exakter und schöner, als unsere Alten - bei denen ich erst nach viel Training von auffälligen Handzeichen weg gekommen bin (die sich irgendwann auch noch so herrlich verwechseln lassen, wenn man übermütig nur halb hinschaut, gell Morty?).
 

 

Praktische Hilfsmittel

Aah ha, ertappt - also doch Hilfsmittel, werden jetzt einige denken. Ja! Aber Hilfsmittel für Denker!

Zum Beispiel der Target Stick - ein Stab den der Hund mit der Nase an einem farbig abgesetzten Ende berührt - ein guter Weg einen Hund laufend, kriechend oder drehend den neuen Trick bei zu bringen. Oder eine Fliegenklatsche als Pfötchen-Target - zum Winken oder für den Spanischen Schritt, ohne Kratzer und blaue Flecken an den Händen und Knien. Bei all dem bleibt aber immer noch genug "Abstand" zum Leckerli, damit der Kopf frei zum Denken bleibt. Und vor allem sollen diese Hilfsmittel einen nur auf den Weg bringen, und lassen sich damit auch sehr schnell wieder abbauen.

 

Was sich aus Dogdance machen lässt

Was man daraus macht, bleibt jedem selbst überlassen. Natürlich heißt Dogdance eigentlich mit seinem Tanzhund zum Rhythmus der Musik zu tanzen. Die verschiedenen Tricks eignen sich allerdings auch als herrliche Beschäftigungsmöglichkeit für eklige Regentage, wenn der Spaziergang nun doch einmal etwas kürzer ausfällt. Also auf geht's zum Denken!

 

Fazit
Was mich an dieser Sportart besonders fasziniert, ist diese feine Zusammenarbeit mit seinem Hund, die sich beim Training entwickelt.

Es geht nicht darum außerordentlich schnell zu sein, oder ein genaues Schema zu zeigen. Nein, beim Dogdance geht es vor allem um die besondere Harmonie zwischen Mensch und Hund, die das i-Tüpfelchen einer gelungenen Vorführung ausmacht.

Das Tricktraining hat Morty und mich in besonderer Weise noch viel enger zusammen geführt. Und gerade in den Zeiten, in denen wir an einer Choreographie arbeiten, merke ich wie enorm feinfühlig mein Hund jetzt arbeitet. Auch bei Spaziergängen lässt er sich leicht leiten, oft reichen Blickkontakte und Gedanken aus, um ihm etwas mitzuteilen. Wenn man dazu noch den Spaß sieht, den mein Hund beim Tanzen hat - dann wird schnell klar: Für Morty und mich ist Dogdance einfach die ideale gemeinsame Beschäftigungsmöglichkeit!

 

  



 

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