Leckerlie-Billiard
Das Spiel mit den Kugeln
 

 

Hund:     Katze:  
Schwierigkeitsgrad:
Spaßfaktor:
Lebensdauer:
+
++
+++
  Schwierigkeitsgrad:
Spaßfaktor:
Lebensdauer:
+
+++
++

 

Die ersten Spielversuche:

Schritt 1:
Erst soll Morty lernen, dass unter der Kugel ein Leckerli für ihn ist. Für den ersten Spielversuch nehme ich daher nur eine Kugel, lege vor den Augen von Morty in eine Vertiefung das Leckerli und lege die Kugel drüber. Neugierig schnuppert er über das Brett, und als er zufällig in Richtung der Kugel kommt, bestätige ich ihn (ich arbeit hier mit dem Clicker) und er bekommt eine Belohnung hingeworfen. Gleich schnuppert er wieder über das Brett, in der Nähe der Kugel bestätige ich ihn wieder und er wird belohnt. Jetzt hat er verstanden, es hat etwas mit der Kugel zu tun, stupst sie beim nächsten Versuch schon an und wird wieder bestätigt und belohnt. Er wird sicherer und stupst diesmal recht kräftig gegen die Kugel, sie rollt von der Vertiefung und er entdeckt das Leckerli.

   . Jetzt brauche ich ihn nicht mehr dafür zu clicken – das Spiel wird selbstbelohnend, ich lobe ihn aber trotzdem kräftig für seinen Erfolg. Wir probieren es noch einmal mit einer anderen Vertiefung, ich lege ein Leckerli rein, die Kugel drüber und erlaube Morty zu starten. Er hat es verstanden: er stupst die Kugel weg und holt sich darunter sein Leckerli aus der Vertiefung – das ist ja einfach!

 

Schritt 2:
So einfach wollen wir es ja nicht lassen. Jetzt kommt die nächste Kugel ins Spiel. Ich lege wieder in eine Vertiefung ein Leckerli und eine Kugel drüber, nun lege ich aber noch auf eine weitere Vertiefung eine Kugel, unter der kein Leckerli ist – denn ich sehe den Sinn des Spiels darin, dass der Hund auch mit der Nase arbeiten soll und herausfinden soll, welche Kugel er den wegstupsen muss, um an sein Futter zu kommen, denn nur unter einer Kugel versteckt sich ein Leckerli.

Morty hat kurz über die Fläche geschnuppert und dann die richtige Kugel auf die Seite gerollt, sein Leckerli geholt und mich dann erwartungsvoll angeschaut. Die ‚Kugelniete’ hat er gar nicht beachtet. Ich habe noch in verschiedenen Lochvariationen getestet, ob es Zufall war – aber er rollt wirklich nur die ‚Gewinnerkugel’ zur Seite und holt sich zielsicher seine Belohnung.

   .

Lola dagegen hat sichtlich Spaß daran gehabt, die Kugeln durch die Gegend zu rollen und hat wahllos immer eine Kugel weggerollt, geschaut ob etwas drunter ist und dann die andere Kugel genommen. Allerdings hatte sie dabei so einen Spaß, dass sie mir die Kugeln weit über das Brett hinaus weggekickt hat. Also habe ich es so gestaltet, dass die ‚Gewinnerkugel’ in der Reihe vor ihr lag (meist wählte sie von dort ihre erste Kugel), die ‚Nietenkugel’ in der hinteren Reihe – und jedes Mal wenn sie sich ihr Leckerli geholt hat, habe ich die zweite Kugel gleich weggenommen. Nach ein paar Versuchen fing Lola an gezielter mit der Nase zu arbeiten und ich habe ‚Gewinn’ und ‚Niete’ wieder wahllos verteilt und sie hat stets die richtige Kugel zuerst weggerollt – ich habe ihr allerdings nicht die Chance gelassen, die andere Kugel auch zu rollen, sondern die Kugeln immer gleich vom Brett genommen, sobald sie das Rätsel gelöst hatte.

Schritt 3:
Nach und nach kommen mehr Kugeln ins Spiel – immer wenn der Hund einen Schwierigkeitsgrad gut und sicher lösen konnte, kann man eine Kugel mehr ins Spiel nehmen. Der Hund soll zielsicher immer die Kugel mit dem Leckerli darunter wegrollen.
   .

 

Variationsmöglichkeit:

Der Hund soll die Kugeln nicht wegrollen, sondern die richtige Kugel apportieren, bevor er sich sein Leckerli abholt. Aber Achtung: Unbedingt auf sauberes Apportieren achten, denn fällt die Kugel einem auf den Fuß oder dem Hund auf die Pfote, tut das ziemlich weh!

 

Weitere Ideen für später:

An diesem Spiel kann man lange seinen Spaß haben, denn gerade bezüglich Geruchsunterscheidung bleiben viele Variationsmöglichkeiten:
Eine Idee wäre, dass der Hund nicht direkt nach Futter sucht, sondern man ein Papierfilzchen mit einem Geruchstoff versehen in einer Vertiefung versteckt, nachdem der Hund dann suchen soll.
Oder aber man arbeitet mit mehreren Geruchsstoffen, die jeweils unter einer Kugel versteckt sind, und der Hund soll jeweils den ihm vorgegebenen Geruch anzeigen, indem er genau die Kugel wegnimmt/wegstupst, unter der der Geruch versteckt ist.

 

 

Katzenbilliard

Ich weiß gar nicht, wer mich auf die Idee gebracht hat, die Spiele auch für Katzen zu testen? (Ich muss es wohl selber gewesen sein!) Ihr glaubt gar nicht, vieviel Geduld man braucht: 1. Um mit den Katzen Intelligenzspiele zu spielen und 2. bis die paar Fotos für meine HP entstehen!
Um euch einen Eindruck zu vermitteln...

                

Mitten im 'Training' legt sich meine Mieze plötzlich völlig genüsslich auf das Spielbrett, schnurrt sich einen und fühlt sich super wohl. Ok. Also ein wenig Geduld. Schließlich ließ sie sich dann doch animieren - im Liegen - weiter zu spielen ;) .
Aber prinzipiell gilt: Nach 3 erfolgreich erarbeiteten Leckerli müssen die Pfoten geputzt werden, nach weiteren 3 ist dann mindestens die Brust ausführlich nötig, um dann nach einem weiteren Leckerli erst einmal versonnen für 3 min das Brett anzustarren, ob nich ohne ihr Zutun auch etwas passiert...!
.

Aber die Mühen lohnen sich und so nun auch die Anleitung für das Katzen-Billiard: 


Das Katzenbilliard ist definitivm DAS Intelligenzspiel für Katzen. Bällchen rollen stellt keine besonders große Herausforderung dar - uns so haben meine beiden schnell kapiert, was zu tun ist. Und hatten einen unglaublichen Spaß dabei!

Ich habe zuerst meine Mieze zuschauen lassen, wie ich in eine Vertiefung das Leckerli legte und habe dann die Kugel drüber gelegt (ich musste schnell sein, Viola wollte gleich das Leckerli mit der Pfote cashen!). Hmm. Leckerli weg, Kugel drüber... grübel, und schwups hat mein Tiger mit der Nase die Kugel weggestubst und das Leckerli raus geholt. Sie hat später auch noch die Technik mit der Pfote probiert, sich aber letztendlich für die Nase entschieden. Man sieht auf den Bildern gut, mit welchem Schwung beide Katzen die Kugeln wegrollen!

Aisha hat das Spiel auch verstanden, hat allerdings immer etwas längeren Denkanlauf benötigt zwischen 'Leckerli im Loch', 'Kugel drauf' - und was nun tun. Aber auch sie hat es bewältigt :). Ich musste für den ersten Start die Kugel öfter mal hochheben, bis sie mit der Pfote nach dem Leckerli in der Vertiefung cashen wollte, und genau in dem Moment die Kugel wieder drauflegen, so dass sie eher zufällig die Kugel weggestoßen hat. Nach ein paar Erfolgen hat sie verstanden, wie man an die Leckerli kommt und es zielsicher selbst gemacht. Auch sie hat sich später für die Nasen-Technik entschieden, die Pfote kam nur noch selten zum Einsatz.

Interessant war zu sehen, dass meine Katzen das Spiel nur mitgemacht haben, wenn sie gesehen haben, dass ich ein Leckerli unter dem Ball verstecke - ansonsten haben sie nur gekuckt. Daher konnte ich nur ein Ball im Spiel haben, war ein zweiter dabei unter den ich auch ein Leckerli gepackt habe, hatten sie das schon wieder vergessen, nachdem das erste Leckerli vertilgt war. Ich denke dazu muss ich erst noch ein wenig länger mit ihnen das Spiel spielen, damit sie so etwas wie einen Ehrgeiz entwickeln auch unbedingt an die Leckerli dran kommen zu wollen.

Die weitern Schritte: Erst möcht ich, dass meine Miezen lernen auch mehrere Bällchen zu rollen und somit länger am Spiel konzentriert dabei sind. D.h. ich werde mehrere Leckerli verstecken und sie sollen erst alle abräumen, bevor wir einen Schritt weiter gehen.
Dann möcht ich nämlich anfangen, die Leckerli zu reduzieren und immer mehr 'Nieten-Bälle' einzuführen, so dass sie anfangen müssen ihre Nase einzusetzten, falls das Bällchenrollen bis dahin nicht so viel Spaß macht, als dass sie aus Spass an der Freude eh alle Bälle wegrollen werden! Mal kucken, was wir bei diesem Spiel noch erreichen!

Es macht auf alle Fälle super Spaß (wenn man die Geduld hat), auch mit den Katzen zu spielen, und die Freuen sich doch sehr über die Abwechslung!

   .

 

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