Zweites Dogdance Seminar mit Denise Nardelli
Trick- & Choreotraining vom 01.-04.04.04 im Hotel Wolf in Oberammergau

 


Diesmal hatten wir ja zumindest schon eine Ahnung, was uns erwarten wird. Gespannt und voller Erwartungen haben
wir dem Seminar entgegen gefiebert. Und das etwa ein halbes Jahr lang - so viel Zeit lag zwischen Anmeldung und dem
ersehnten Seminar!


 

Wir: Das sind Kathrin mit Pulicella, Maria mit Belize (die ich auf dem letzten Dogdance-Seminar kennen gelernt habe) und ich mit Morty.  

 

Und endlich war es soweit. Nach einer etwas unruhigen ersten Nacht im Hotel Wolf sahen wir voller Spannung und trozdem leicht aufgeregt der ersten Trainingseinheit entgegen.

Um 9 Uhr, nach einem gemütlichen Frühstück und dann doch noch viel Hektik, ging es los. In der Tennishalle, die uns für das Tricktraining zur Verfügung stand, hatten wir reichlich Platz und einen super Boden.


Es waren vom totalen Anfänger ohne jegliche Clickererfahrung, bis zum Fortgeschrittenen alle Stufen vertreten.
Und auch die unterschiedlichsten Hunde, vom Bodercollie bis zum Königspudel.

         


Obwohl ich beim letzten Seminar ja schon reichlich Informationen mitnehmen konnte, konnte ich auch jetzt noch sehr
viel lernen. Diesmal hatte ich die Zeit, auf die kleinen Details zu achten , die man in der Flut an Informtionen das erste
Mal gar nicht wahrnehmen konnte. Und da waren wieder viele Tricks und Kniffe dabei, mit denen ich auch unsere Standar-
delemente verbessern konnte.


Wir hatten uns schon zu Hause überlegt, was für Tricks wir diesmal lenen wollten. Und unsere Hunde arbeiteten traumhaft mit: Motiviert und hoch konzentriert. Oft waren die Mittel und Wege, mit denen wir unseren Hunden begreiflich machen konnten, was wir von ihnen wollen, ganz logisch und simpel... wenn man denn mal drauf kam. Und so konnten wir in den kurzen Trainingseinheiten bei unseren clickergeübten Hunden riesen Schritte erreichen - es war phantastisch zu zusehen, wie die Hunde denken mussten und schnell dahinter kamen, was wir von ihnen wollten. Einfach herrlich.

Obendrein freute es Denise zu sehen, dass wir an unseren Tricks aus dem letzten Seminar schön weiter gearbeitet hatten.

 

 

Der einzige Nachteil an der Tennishalle: Denise hatte zeitweise mit ihrer Stimme gegen den Lärm von zwei Herrendoppel in der anderen Hälfte der Halle zu kämpfen - und mancher Hund musste erst lernen sich zu konzentrieren und sich nicht durch Ballwatching (was Didkik in ihrer 'arbeitsfreien' Zeit übringes zeitweise sehr genoss, ist wohl fast so toll wie Schafe hüten) ablenken zu lassen.

Und so waren die zwei Trainingstage schnell vorbei, ein Zettel prall gefüllt mit Hinweisen und Tips, die man ja nicht vergessen wollte. Und ein Haufen glückliche zufriedene Hunde... und Hundebesitzer. Denn auch den anderen Teams hatte das Tricktrainingseminar sehr gefallen und sie konnten viele neue Übungen und Infos mit nach Hause nehmen.

 

Für uns ging es am nächsten Tag schon wieder weiter, mit noch zwei Teams aus dem Tricktrainingseminar, zum Choreo-
training. Diese zwei Tage sollten wir in der Agilityhalle des Hotel Wolfs trainineren.

 

Die Halle war Ideal hierfür, wir hatten genug Platz um bei Denise's Einstiegsübungen alle gemeinsam das gehen im Rhythmus - und dabei bitte mit selbstbewusster Ausstrahlung - zu üben. Auch die nachfolgenden Übungen hatten es in sich: nach und nach konnten wir uns immer weniger auf den eigenen Hund konzentrieren, weil wir immer mehr Aufgaben zu erfüllen hatten - das Publikum anschauen, Tricks einfügen, schneller laufen, langsamer laufen, ... Es war sehr spannend - auch für die Zuschauer - aber auch super anstrengend.

Danach haben wir uns an die Musikauswahl gemacht. Das hieß erst mal eine ganze Weile zu verschiedenen Liedern Fuß laufen - und dabei haben wir alle gemeinsam versucht heraus zu finden, welcher Musiktyp und welches Tempo für das jeweilige Team am besten passen. Und ob die Musik dann überhaupt auch gefällt (schließlich muss man sich die Musik ja sehr oft anhören können) - was Morty bei einem Lied ganz klar gezeigt hat: Er fand das Lied doof, er hat sich einfach geweigert weiter mit mir zu laufen und stand nur da und hat Denise ungläubig angeschaut.

 

 

Den Rest des Choreoseminars - aufgelockert mit kleinen Übungen für alle - haben wir zusammen mit Denise Teamweise unsere Choreographie erarbeitet. Meist mehr ohne Hund, denn schließlich mussten wir erste einmal die Schritte hin bekommen. Außerdem waren unsere Hunde schon ziemlich KO und manchmal nicht mehr wirklich in der Lage schnell unsere neuen Schrittfolgen umzusetzten. Es war wahnsinnig anstrengend, aber wir haben viele Informationen und Schrittfolgen auch von den anderen Teams mitnehmen können. Und natürlich eine wundervolle eigene Choreographie - die bis zum Ende des Seminars fast fertig war.

Der Nachteil an der Agilityhalle: Wir haben die Teppichschnippsel und den Sand auch noch Tage später in den Taschen und Decken gefunden...

   

Von meiner Choreo bin ich vollkommen begeistert, endlich eine in sich passende schön flüssige Choreo die total zu mir und Morty passt. Von meinen Eigenkreationen davor war ich bislang nämlich nicht überzeugt. Und ich denke Denise hat mir über das Problem, wie man eine Choreo entwickelt und zusammenstellt, für die Zukunft hinweg geholfen!

 

Alles in allem waren es wundervolle 4 Tage gewesen. Wir haben viel viel gelernt und auf der anderen Seite auch sehen können, das unsere Hunde sehr schön trainiert sind und bei den bislang gelernten Kunststücken sehr präzise arbeiten - und wir unheimlich stolz auf sie sein können!!!

 
 

Und das ich von Denise auch diesmal wieder absolut begeistert bin, ich glaube das konnte man auf dieser Seite herauslesen :-) .

Schade war nur, dass dank der winterlichen Wetterverhältnisse die Temperatur in den beiden Hallen nur bei 10 bzw. 15° C lag und wir hin und wieder sehr eingefrohren waren. Und damit Denise manchmal auch nicht ganz so enthusiastisch folgen konnten, wie wir es gerne gemacht hätten - weil wir einfach erste einmal wieder warm werden mussten. Was mir für Denise schon sehr leid tat.

 

Urlaub mit Dogdance Training, oder...???

 
So hatten wir uns unsere Tage im Hotel Wolf vorgestellt:
Morgens aufstehen, gemütlich eine Runde mit den Hunden drehen, dann Frühstücken. Dann einen aufregenden Trainingstag erleben. Abends nochmal eine Runde zur Enstpannung mit den Hunden drehen, eine Kleinigkeit Essen, noch etwas zusammen sitzen und ratschen, und dann ab ins Bett und sich dem Erholungsschlaf widmen.

 
 
 

So sah es aus:
Morgens aus dem Bett qälen, weil wir mal wieder bis spät in die Nacht geratscht hatten, dann eine flotte Runde mit dem Hund, hektisches Frühstück... um dann doch wieder einmal 5 Minuten zu spät zum Seminar zu erscheinen. Abends dann die Entspannungsrunde mit den Hunden, dann voller Heißhunger über das Essen herfallen, noch etwas ratschen, danach vollkommen fertig ins Bett fallen... allerdings viel zu aufgewühlt um zu schlafen... um am nächsten Morgen dann wieder nicht aus dem Bett zu kommen :) !

 

Aber trotzdem waren die Tage wunderschön gewesen!!!

 

 

Hier noch ein paar weitere Fotos:

                   
                      
                  Ich glaube man sieht, dass wir alle wieder unglaublichen Spaß hatten!

 



 

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