Tierkommunikationsseminar
Des Tiernaturteams am 11. September 2006

  .

Wenn ich von einem Dogdance Seminar komme, dann schwärme ich davon in höchsten Tönen. Wenn ich vom Hüten komme,
kann ich fasziniert davon berichten. Und jetzt komme ich von einem Tierkommunikationsseminar – und weiß eigentlich gar
nicht so recht, was ich sagen soll. Ich bin nicht überwältigt oder vollkommen begeistert. Da ist eigentlich einfach nur ein
unglaublich zufriedenes Gefühl…

   . Sonntagmittag haben wir uns auf den Weg nach Walsrode gemacht. Morty, Urlaubshund Lola und ich. Die Fahrt ging flott voran, trotz ein paar Pausen waren wir in nicht einmal 7h in unserem Hotel in Bad Fallingbostel angekommen. Nach einem traumhaften Spaziergang und leckerem Abendessen, sind die Hundis und ich schon um dreiviertel 10 müde ins Bett gefallen und haben tief und fest bis zum nächsten Morgen geschlafen :).
Auch den Weg zum Seminar nach Walsrode haben wir fast gleich gefunden und waren super pünktlich da.


Es war klasse, Angela endlich einmal persönlich kennen zu lernen, die mich mit Morty seit bald einem Jahr homöopathisch betreut, und auch Ramona, die mit Angela zusammen schon öfter mittels Tierkommunikation mit Morty gesprochen hat. Und beide haben sich natürlich sehr gefreut Morty endlich auch einmal Live zu erleben – schließlich haben sie über die Kommunikationen schon so viel von ihm erfahren, ihn aber sonst nur auf Fotos gesehen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es auch schon los. Zuerst sollten wir ein paar Fragen beantworten, bei denen man ein wenig in sich gehen müsste und überlegen. Unter anderem die Frage: wann hast du dir ein Tier/ hat dich ein Tier ausgesucht. Gerade bei dieser Frage passierte etwas Erstaunliches. Die Antwort fiel mir nicht schwer, schnell waren zwei Namen auf mein Blatt geschrieben und ich schaute gedankenverloren noch im Garten herum.

   . Lola hatte die ganze Zeit gemütlich geschlafen und war jetzt plötzlich aufgestanden und wollte ins Blumenbeet laufen. Ich sagte ihr, dass sie das lassen soll – sie blieb noch eine zeitlang dort stehen, überlegte, und ging dann doch, legte sich wieder hin und schlief weiter. Als wir später über die Antwort sprachen – auf meinem Blatt stand u.a. der Name von Lola – fragte mich Angela, ob es mir aufgefallen war: Genau bei dieser Frage hatte Lola meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, ganz als wollte sie sich noch einmal bemerkbar mache, dass ich sie bei meiner Antwort auch ja nicht vergesse!!! Zufall?


Nach noch ein paar Einweisungen ging es auch schon in die ersten Telepathie-Übungen. In mehreren Runden übten wir Farben senden und empfangen, erst vorgegebene, später frei gewählte und den Lieblingsplatz als Bild zu schicken. Es ist faszinierend festzustellen, dass es funktioniert. Mal besser, mal schlechter, mal fantastisch. Bilder zu senden fühlt sich einfacher an, als Bilder zu empfangen. Ich sendete einmal die Farbe Orange - und hatte dabei ein schönes, kräftiges Sonnenorange im Kopf. Und angekommen ist eine leuchtende gelborange Sonne. Bei der Übung mit dem Lieblingsplatz war ich sehr gespannt. Es war bei mir ein idyllischer See, mit klarem lagunenblauen Wasser, an den ich mich gerne zurück ziehe,
den ich sendete. Meine Partnerin bei dieser Übung hat eine Art Meer empfangen.

Dann ging es schon in die Tierkommunikation. Wir sollten einmal uns in ein frei gewähltes Tier hinein versetzten, das wir nicht kennen. Kucken, wie sich das anfühlt, wo es schläft, wo es lebt… Ich habe einen Westhighlandterrier im Hause meiner Mutter genommen, den ich vor kurzem mal gesehen hatte. Ich wurde aus seiner Perspektive durch sein Zuhause geführt: sah den Schlafplatz, die Küche, einen Tisch mit vielen vielen Beinen (ich nehme mal an es waren Tisch- und Stuhlbeine), überdimensional hohe Wände, und es lief sich ein wenig breitbeinig wackelig, als wir so durch die Wohnung wanderten. Dazu muss man sagen, dass der kleine Westi glaub ich ein wenig Übergewicht hat. Es wäre nun natürlich interessant zu sehen, ob das, was ich erlebt habe, auch wirklich so aussieht, bei ihm zuhause. Vielleicht kann ich ja mal einen Blick in die Wohnung erhaschen, irgendwann. Beim Hineinversetzten in das Phobietier - bei mir eine Spinne - fiel es mir nicht ganz so einfach. Ich sah nur einen dunklen Platz unter einem Balken, an dem es sich aber gemütlich fühlte, und stellte fest, dass Laufen sich für mich sehr kompliziert anfühlte - wahrscheinlich kam ich mit den vielen Beinen nicht klar ;).

Eine Übung die mich sehr beeindruckt hat, war die Kommunikation mit Kira, der Hündin von Ramona. Sie bat uns mit ihr zu sprechen, und uns einfach einmal leiten zu lassen, was bei dieser Kommunikation geschieht. Ich bat Kira mit den Schlafplatz zu zeigen und sah eine grün-blaue Decke, oder ein Teppich, mit abgerundeten Ecken, an einer Wand liegend. Dann fragte ich sie, ob sie mir noch etwas zeigen möchte. Und sie zeigte mir ein Raum mit weißem Fliesenboden, ich war mir nicht sicher, ob es eine Küche war.
Als wir danach meine Ergebnisse besprachen, stellte sich heraus, dass es wirklich Kiras Schlafplatz war, den ich gesehen hatte. Nur den weißen Fliesenboden gab es nicht im Haus. Ramona startete selbst eine Kommunikation mit Kira, um herauszufinden, was sie mir gezeigt hat. Es stimmte, Kira hatte mir eine Küche mit weißem Fliesenboden gezeigt – aus einem früheren Haus, in dem sie gewohnt hatte. Als Ramona fragte warum, erzählte Kira, dass ich ja einfach nur etwas sehen wollte, und sie wollte mir etwas zeigen, was ich noch nicht kennen kann! Diese Kommunikation hat mir gezeigt, dass man stets offen für alles sein sollte, da man nie weiß, was man als Antwort bekommt. Es ist gar nicht so leicht sich frei von bestimmten Vorstellungen zu machen…
.
   :
Angela, Lola und Ramona


Zwischen den einzelnen Übungen haben wir immer wieder Pausen gemacht, die einzelnen Übungen verlangen doch viel Konzentration von einem.

Eine weitere Kommunikation fand mit der Hündin Jule statt. Wir sollten diesmal gezielt nach Schlafplatz, Lieblingsfutter, Lieblingsspielzeug und liebstem Spielfreund fragen. Als Schlafplatz bekam ich von Jule einen Weidekorb gesendet – und ganz kurz dazwischengeblendet ein hellbeiges Sofa. Den Weidekorb gab es einmal in Jules Welpenzeit – und ob sie gerne auf dem Sofa schlafen würde, wer weiß es? Das Futter war etwas stinkendes, langes, zum Kauen – sie liebt Pansen über alles, wobei ich eher auf Ochsenziemer getippt hätte (das war dann wohl wieder meine eigene Interpretation). Beim Spielzeug bekam ich die Farbe rot – auch das stimmte, ihr Lieblingsspielzeug ist rot. Nur beim Spielfreund sah ich etwas Jack Russel ähnliches, hatte aber das Gefühl, dass der Hund etwas nervt. Dieser Hund war leider nicht zuordenbar.
Es ist anfangs gar nicht so einfach herauszufinden: was bekommt man gesendet, was sieht man selbst mit dazu, huschen zwischendurch noch eigene Gedanken ins Bild, oder schickt einem alles das Tier, mit dem man Kommuniziert? Es bedarf noch viel viel Übung, bis ich das sicher unterscheiden kann, und bis die eigenen Einflüsse und Interpretationsversuche immer mehr abnehmen werden.

Ich kann diese Erfahrungen weder wirklich erklären, noch wird es jeder verstehen – ich kann nur erzählen, was ich auf diesem Seminar erlebt habe.Was ich auf alle Fälle mitgenommen habe, ist dieses unglaublich zufriedene Gefühl. Vielleicht ist es das Gefühl, etwas ganz besonderes (wieder) gefunden zu haben. Danke Angela und Ramona, für diese fantastischen Erfahrungen!

Morty, Lola und ich haben uns dann wieder auf den Weg gemacht, ich bin noch auf einen Sprung bei Denise vorbei gefahren, wo ich dann ganz zufällig auch noch Claudia und Duncan wieder getroffen habe, und Sandra mit Grisu und Faxe kennen lernen durfte. Das hat mich super gefreut! Außerdem war es schön Denise, ihre Hundebande, und vor alle ‚Iss-sie-nicht-Süß’ gesund und munter wieder zu sehen :).

Dann ging es wieder heim, 600 km auf in den Süden, wo wir müde und glücklich in die Betten gefallen sind. Es waren doch drei sehr anstrengende Tage gewesen!!!
  .

 

Duncan, Lola, Morty, Faxe und Grisu

Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!